Das Buch beschreibt die theoretischen Grundlagen und die PhAnomenologie eines hierarchischen Funktions- und Organisationsprinzips, das sich in verschiedenen Konzepten des Gehirns und des Geistes widerspiegelt. Nach diesen Vorstellungen wird neurale und mentale Funktion als Resultat hierarchischer Aoeberlagerungen verstanden, die Kennzeichen ontogenetischer und phylogenetischer Entwicklung sind. Das Modell impliziert eine Kontrolle von untergeordneten durch A1/4bergeordnete Elemente, sodass eine StArung in dieser Organisation neue InterpretationsmAglichkeiten neuromentaler und psychopathologischer PhAnomene bietet. Hierarchische Prinzipien finden sich in Konzepten der Neurologie, der Neuroethologie und Psychoanalyse, sowie in der Theorie der Mikrogenese. Durch Miteinbeziehen evolutionArer und hierarchischer Aspekte in ErklArungsmodelle des menschlichen Geistes und Verhaltens, kontrastiert dieser Ansatz mit den modularen Konzepten der kognitiven Neurowissenschaft.